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Rezension: Die Chroniken von Alice - Die Schwarze Königin


*Rezensionsexemplar

Macht euch gespannt auf ein weiteres Abenteuer mit Alice und Hatcher! Christina Henry führt ihre schaurige Version von Alice im Wunderland fort, und diesmal treffen wir auf die Schwarze Königin. Doch bis dahin ist es eine lange Reise mit einigen Hürden, die erstmal aus dem Weg zu schaffen sind.

Eine Rezension zum ersten Band findet ihr hier. Schaut auch da gerne vorbei, wenn ihr diesen noch nicht gelesen habt. 

Informationen zur Autorin

Die Amerikanerin Christina Henry ist als Fantasyautorin bekannt für ihre finsteren Neuerzählungen von literarischen Klassikern wie »Alice im Wunderland«, »Peter Pan« oder »Die kleine Meerjungfrau« sowie für ihre Bestsellerreihe »Black Wings«. Christina Henry liebt Langstreckenläufe, Bücher sowie Samurai- und Zombiefilme. Sie lebt mit ihrem Mann und ihrem Sohn in Chicago.

- Informationen zum Buch - 

Autorin: Christina Henry 
Übersetzung von Sigrun Zühlke 
Verlag: Penhaligon
Band 2 der "Die Dunklen Chroniken" 
Genre: Fantasy 
336 Seiten 
ISBN: 978-3-7645-3235-2 
Ersterscheinung: 31. August 2020  
- Klappentext - 

Alice hat den Kampf gegen den Wahnsinn gewonnen – vorerst. Sie hat die Schandtaten des Kaninchens sowie den Blutdurst des Jabberwocks überlebt und will nun ein Versprechen einlösen: Jenny, die Tochter ihres Freundes Hatcher, zu finden. Doch Alice und Hatcher erwartet der nächste Albtraum. Sie müssen in das Reich der verrückten Weißen Königin vordringen, wo das wahre Spiel um das finstere Wunderland bereits begonnen hat. Jeder Zug führt Alice näher an ihre Bestimmung. Aber damit sie als Siegerin hervorgeht, muss sie nicht nur ihre neuen Kräfte zu beherrschen lernen, sondern herausfinden, was mit der rätselhaften Schwarzen Königin geschehen ist...

- Meinung -

Wo der erste Band noch recht blutrünstig und nicht für jeden leicht verdaulich ist, lässt sich der zweite Teil der Chroniken von Alice deutlich einfacher lesen. Diesmal liegt der Fokus mehr auf den Fähigkeiten von Alice als Zauberin und der Magie selbst, statt ein riesiges Blutbad zu schaffen. 
Doch leider verliert die Geschichte dadurch auch seinen Gruselfaktor und somit einen wichtigen Teil, der die Reihe in meinen Augen so besonders gemacht hat.

“Natürlich war da nichts Wirkliches, weil die Ungeheuer draußen in der wilden, weiten Welt waren, und dass ich mich vor denen in Acht nehmen muss, hat mir niemand gesagt.”  

Nichtsdestotrotz hat die Autorin eine spannende Fortsetzung geschrieben, bei der mich vor allem Alice Entwicklung begeistern konnte. Anstatt an dem Erlebnis mit dem Kaninchen, dem Aufenthalt im Irrenhaus und denn „Unannehmlichkeiten“ der alten Stadt zu zerbrechen, haben sie die Ereignisse nur stärker gemacht. Aus dem kleinen naiven Mädchen, welches von Hatcher beschützt werden muss, hat sich eine selbstsichere Frau entwickelt, die ein enormes Durchhaltevermögen und eine starke Willenskraft hat. 

“Du fängst allmählich besser an, an das Unmögliche zu glauben, Alice, denn das Unmögliche wird einfach immer wieder passieren.”  

Christina Henry hat auch in diesem Band wieder ihr Talent zum Schreiben bewiesen. Beim Worldbuilding hat es nicht gemangelt und man kann sich die Geschichte bildlich gut vorstellen. 
Die Fortsetzung der Horrorgeschichte hat sich zwar schnell in ein Fantasyabenteuer entwickelt. Doch mit der Spannung, die sich durch das ganze Buch aufrecht hält, ist der Autorin auch der zweite Band ihrer „Die Dunklen Chroniken“ gelungen. An den sich nun auch alle Fantasyliebhaber ohne Bedenken wagen können.

- Bewertung - 
★★★★
Weitere Bänder: 
        

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