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Nicht alles lässt sich in Schwarz und Weiß teilen - Rezension: Whitefeather


*Rezensionsexemplar

Informationen zur Autorin

K.T. Meadows wurde 1979 in Niedersachsen, genauer im Herzen Ostfrieslands, geboren. Bereits in ihrer Kindheit begann sie zu schreiben, doch erst mit 31 Jahren schrieb sie ihren ersten Roman. Seither lässt die Welt zwischen den Zeilen sie nicht mehr los. Dabei fühlt sie sich vor allem im Romantic-Fantasy Genre zu Hause.Heute lebt die erfolgreiche Autorin mit ihrem Mann und ihren Kindern in Baden-Württemberg am südlichen Oberrhein.

Quelle: Carlsen Verlag
- Informationen zum Buch - 

Autorin: K.T. Meadows 
Verlag: Impress
Genre: Fantasyroman 
469 Seiten 
Altersempfehlung: ab 14 Jahren 
Band 1 der "Legende der Schwingen"-Reihe 
ISBN: 978-3-646-60595-2 
Ersterscheinung: 28.05.2020

- Klappentext - 

Die 18-jährige Liz steht kurz davor, ihre lang ersehnten Engelsflügel zu erhalten. Diese muss sie sich jedoch mit einem Sprung von der heiligen Klippe verdienen – der einzige Weg, um in eine der zwei Himmelsstädte aufzusteigen. Wird sie weiße Schwingen tragen, gehört sie zu den anführenden Whitefeather, die kämpferischen Blackfeather besitzen schwarze Flügel. Liz sehnt den Tag des Rituals in gleichem Maße herbei, wie sie ihn fürchtet. Denn obwohl die helle Farbe ihre Bestimmung zu sein scheint, gehört ihr Herz jemandem, dessen Sprung ihn zu einem Blackfeather machen wird ...

- Meinung -

Whitefeather ist der erste Band einer Dilogie und konnte mich mit seinem Klappentext direkt für sich gewinnen. Doch leider endet meine Begeisterung hier auch schon. Die Autorin hat für meinen Geschmack zu sehr über die Strängen geschlagen. 
Gefühlt alle zwei Kapitel gibt es schon wieder einen Plot-Twist. Doch so sehr ich die auch liebe, in Whitefeather sind es fünf zu viel. Einige sind sehr vorhersehbar, bei anderen wiederum fiel mir erstmal die Kinnlade auf den Boden. 
Dadurch dass es so viele sind habe ich mir nach einer Zeit schwergetan, mit dem Plot mitzuhalten und irgendwann ist alles nur mehr ein riesiges Chaos. 
Es hat sich so angefühlt, als könnte die Autorin sich nicht recht entscheiden, wen sie denn nun als Bösen und wen als Helden aus der Geschichte gehen lassen will. Es gibt ein ständiges Hin und Her der Protagonisten und auf Dauer wurde mir das zu anstrengend. Weshalb ich mir auch relativ viel Zeit mit dem Buch gelassen habe. Mir fehlte einfach der Reiz zum Weiterlesen. Und das obwohl K. T. Meadows eigentlich einen sehr angenehmen Schreibstil hat. 

Die Protagonisten konnten mich leider auch nicht so ganz von sich überzeugen. Fab ist der Einzige, der mich für sich gewinnen konnte. Denn obwohl er sich als Blackfeather identifiziert, gibt es doch keinen Mangel an Güte und Verständnis von seiner Seite.  
Liz hingegen ist mir zu leichtgläubig und generell etwas eingeschnappt. Auch wenn sie versuch hat, es nicht zu zeigen, hat sie sich doch sehr von den Vorurteilen Tirithans leiten lassen. Obwohl sie ständig eines Besseren belehrt wurde, hat es sie viel Zeit gekostet, bis sie endlich einsehen konnte, dass auch Tirithan fehlerhaft ist. 
Und von Lijan will ich erst gar nicht anfangen. Er war mir schon zu Beginn nicht sonderlich sympathisch und das Gefühl hat sich mit jeder Seite nur verstärkt. 

Whitefeather ist für meinen Geschmack ein wenig zu Chaotisch. Die Idee hat in meinen Augen sehr viel Potential, aber die Ausarbeitung hat mir leider nur wenig zugesagt.

- Bewertung - 
★★
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