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Eine Prinzessin aus der Gosse - Rezension: Paper Princess


Informationen zur Autorin

Erin Watt ist das Pseudonym zweier amerikanischer Bestsellerautorinnen, die ihre Begeisterung für großartige Bücher und ihre Schreibsucht verbindet. Beide sind sehr erfolgreiche Autorinnen in den Bereichen Young und New Adult. Die „Paper“-Serie um die Protagonistin Ella war ihr erstes gemeinsames Projekt, das die SPIEGEL-Bestsellerlisten im Sturm eroberte.

Quelle: Piper Verlag

- Informationen zum Buch -

Autorin: Erin Watt
Übersetzung von Lene Kubis
Verlag: Piper
Genre: Young Adult
384 Seiten
EAN 978-3-492-06071-4
Erscheinungsdatum: 01.03.2017

- Klappentext -

Ellas Leben war bisher alles andere als leicht, und als ihre Mutter stirbt, muss sie sich auch noch ganz alleine durchschlagen. Bis ein Fremder auftaucht und behauptet, ihr Vormund zu sein: der Milliardär Callum Royal. Aus ihrem ärmlichen Leben kommt Ella in eine Welt voller Luxus. Doch bald merkt sie, dass mit dieser Familie etwas nicht stimmt. Callums fünf Söhne – einer schöner als der andere – verheimlichen etwas und behandeln Ella wie einen Eindringling. Und ausgerechnet der attraktivste von allen, Reed Royal, ist besonders gemein zu ihr. Trotzdem fühlt sie sich zu ihm hingezogen, denn es knistert gewaltig zwischen ihnen. Und Ella ist klar: Wenn sie ihre Zeit bei den Royals überleben will, muss sie ihre eigenen Regeln aufstellen …

- Meinung -

Um ehrlich zu sein, habe ich mir nicht viel mehr als eine kurze Lektüre für zwischendurch erhofft. Konnte man ja nicht ahnen, dass mich die Geschichte schon nach wenigen Seiten süchtig machen wird und ich mir am folgenden Tag die restlichen Teile der Reihe holen muss.

Die Meinungen zu Paper Princess sind eher gespalten. Entweder man findest es richtig gut oder viel zu übertrieben. Daher bin ich erst einmal skeptisch an das Buch herangegangen. Aber Erin Watt hat mich bereits nach wenigen Seiten von ihrem Schreibstil überzeugen können und ich habe mich nicht mehr vom Buch lösen können.
Ich kann schon verstehen warum für einige die Geschichte viel zu "over the top" ist. Mit Drogen, Sex, Gewalt, Mobbing, Depressionen, Kriminalität und Geld hat die Autorin kein Thema außen vor gelassen. Besonders wenn man bedenkt, dass es sich bei Ella, Reed und Co. um High School Schüler handelt, schein die Geschichte ziemlich überdreht. Aber ich für meinen Teil habe nichts gegen ein bisschen Extravaganz und lese sowas gelegentlich auch gerne. Daher gehöre ich definitiv zum Team - "Ich liebe dieses Buch".

Ella ist ein ziemlich interessanter Charakter. Berits als Kind musste sie lernen allein klar zu kommen, daher ist sie ziemlich taff und lässt sich von keinem etwas vorschreiben. So versucht sie auch den Royal Brüdern die Stirn zu bieten. Denn die scheinen alles andere als begeistert, als ihr Vater eine völlig Fremde ins Haus schleppt.
Die Royals wiederum sind ein Haufen für sich. Der eine verkorkster als der andere, aber trotzdem schließt man sie über Zeit ins Herz. Denn so brutal und unausstehlich sie anfangs wirken, umso mehr blickt man durch ihre Fassade hindurch, wenn man sie erst besser kennenlernt.

Kurz gesagt: Paper Princess ist in meinen Augen ein richtiger Süchtigmacher und das trotz der 08-15 Handlung und den vielen Klischees. Dennoch würde ich das Buch vermutlich nicht jedem empfehlen, da die Geschichte ziemlich unrealistisch und sehr dick aufsetzt, was viele nicht mögen. Doch an jeden der damit kein Problem hat: Ihr müsst das Buch lesen, es wird euch bestimmt gefallen!

- Bewertung -
★★★

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